Nächste öffentliche Veranstaltung

Nächster Kurs: Der nächste Erste Hilfe Kurs findet am 18.05.2019 um 08:30 Uhr im Feuerwehrhaus Neuthard statt.

am 11.04.2019 in der Altenbürghalle in Karlsdorf-Neuthard Danke an alle Blutspender vom letzten Donnerstag! Wir vom DRK OV Neuthard bedanken uns bei allen 91 Spenderwilligen, davon waren erfreulicherweise 6 Erstspender, die dringend erforderlich sind, um die Lücken wieder zu füllen, wenn langjährige Spender aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht mehr spenden dürfen. Leider mussten 8 Personen aus unterschiedlichen Gründen zurückgestellt werden. Insgesamt durfte der Blutspendedienst Baden-Württemberg 83 Konserven mitnehmen. Nach der Spende wurde jeder zum Essen von Wurstsalat sowie Getränken und einem Stück Hefezopf mit einer Tasse Kaffee eingeladen. Jede Spende hilft unmittelbar Menschen, die auf die Unterstützung durch Blutspenden angewiesen sind! Für die Regelversorgung der Patienten werden täglich rund 15.000 Blutspenden allein in Deutschland benötigt - jede Spende hilft! Unser Dank gilt besonders allen DRK-Aktiven und Jugendrotkreuzlern,die bei dieser Aktion eine starke Präsenz und Engagement gezeigt hat, sowie dem Küchenpersonal, die an diesem Tag wieder tatkräftig mitgearbeitet und für einen reibungslosen Verlauf gesorgt haben. Wir, vom OV Neuthard freuen uns, Sie bei der nächsten Blutspendeaktion wieder begrüßen zu dürfen! Auch Erstspender und Spenderwillige, die aus verschiedenen Gründen nicht mehr gespendet haben, sind herzlich willkommen!

Am 26.02. fand das Reanimationstraining statt, an dem 14 aktive Mitglieder teilgenommen haben. Hierbei wird an verschiedenen Stationen der standardisierte Ablauf einer Reanimation sowohl am Erwachsenen als auch an Kindern trainiert.

Am Dienstag, den 29.01.2019, wurde nachmittags in Bruchsal am alten Güterbahnhof eine amerikanische Fliegerbombe gefunden. Die alarmierten Führungskräfte von der Feuerwehr und dem DRK berieten sich am späten Abend im Rathaus in Bruchsal über das Vorgehen bei der Entschärfung gleich am Morgen des nächsten Tags. So wurde das DRK Neuthard am Dienstagabend um 23 Uhr alarmiert und informiert, dass sich alle verfügbaren Helfer der SEG Mitte (Schnelleinsatzgruppe) morgens um 7 Uhr am Schwimmbad (SaSch) in Bruchsal einfinden sollen. Die DRK Bereitschaften aus Neuthard, Karlsdorf, Bruchsal, Untergrombach, Büchenau, Heidelsheim, Helmsheim und Forst trafen sich nun früh morgens am Bereitstellungsraum beim SaSch und wurden von ihrem SEG Leiter aus Untergrombach in die Lage eingewiesen und auf ihre Fahrzeuge und in der TSG Halle eingeteilt. Am Bereitstellungsblatz standen nun zahlreiche Autos, unter anderem KTW´s (Krankentransportwagen), RTW´s (Rettungswagen) und MTW´s (Manschaftstransportwagen) bereit, um zu evakuierende Menschen in die eingerichteten Unterkünfte zu fahren. Diese waren im Bürgerzentrum und die TSG Halle eingerichtet. Die Anwohner eines Altersheims, das in der Nähe des Bahnhofes ist, wurden in das Bürgerzentrum gefahren, wo sie von der DLRG Bruchsal betreut wurden. Ein Teil der Bewohner, die bettlägerig sind, wurden im Krankenhaus Bruchsal untergebracht. Die meisten Bewohner im Evakuierungskreis verließen ihr Zuhause rechtzeitig und ohne fremde Hilfe, so dass für die eingesetzten Helfer beim Schwimmbad nicht sehr viel Arbeit angefallen ist. Gegen halb 12 war der Einsatz für das DRK Neuthard beendet, nachdem die Bombe sicher entschärft wurde. Wir danken allen Bereitschaften der SEG Mitte und unseren Helfern des DRK Neuthard für ihre Einsatzbereitschaft am frühen Morgen.

Am 28.02. fand die große Faschingsparty in der Altenbürghalle statt. Es kamen 2.200 verkleidete Gäste. Es gab neben abwechslungsreiche Musik von der Band "Himmel und Hölle" bis hin zu den Hossa DJs und einem separaten Techno-Raum verschiedene Bars und die Möglichkeit was zu essen. Bis 0 Uhr konnten die Jugendlichen unter 18 Jahren mit einem Partypass mitfeiern. Es gab sowohl beim Sanitätsdienst als auf der gesamten Veranstaltung keine besonderen Vorkommnisse. Wir bedanken uns bei den Gästen und natürlich auch bei allen Helfern, die in allen Bereichen wie Kasse, Küche, Bars, Jugendschutz, Ordner, Sanitätsdienst und hinter den Kulissen mitgeholfen haben.

Wir haben uns mit anderen DRK-Bereitschaften zu einer Schnelleinsatzgruppe (SEG) zusammen geschlossen, um bei größeren Gefahrenslagen und Großschadensereignissen das erforderliche Personal und Equipment stellen zu können. Außerdem stehen hierbei auch gemeinsame Ausbildungsveranstaltungen auf dem Programm, um in Notfallsituationen auch richtig handeln zu können. Eine solche Ganztagesveranstaltung stand am vergangenen Samstag auf dem Programm: Schmerz, Angst, Verzweiflung- egal ob Verkehrsunfall oder Sturz aus großer Höhe, verunfallte Personen wissen genau, wie es sich anfühlt, sich in solch einer Ausnahmesituation zu befinden. Doch genau für solche Fälle gibt es Menschen, die dann helfen. Dazu zählt in erster Linie der Rettungsdienst. Aber was ist, wenn dieser einmal im Stau steht oder einen längeren Anfahrtsweg hat? Muss die verunfallte Person dann auf Hilfe warten? In vielen Gemeinden gibt es ein oder mehrere Notfallhilfefahrzeuge. Diese ermöglichen es vor dem Rettungsdienst am Notfallort anzukommen, um erste Hilfe zu leisten und gegebenenfalls lebenswichtige Maßnahmen zu ergreifen. Der sogenannte „Helfer vor Ort“ ist ein ehrenamtlicher Rotkreuzler, der örtlichen DRK-Bereitschaft, welcher für seinen Einsatz keine Entschädigung erhält und seine Freizeit für die Notfalleinsätze, aber auch für die Ausbildung zur Verfügung stellt. Aber auch bei sportlichen Veranstaltungen, bei kulturellen Events, bei Blutspendetermine immer stehen die ehrenamtlichen Kräfte der örtlichen Bereitschaften zur Verfügung. Sollte sich also jemand verletzen, ist immer Hilfe in der Nähe! Doch alle ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer müssen ständig üben, damit im Ernstfall, egal ob beim Notfallhilfeeisatz oder beim Sanitätsdiest, alles reibungslos funktionieren und ablaufen kann. Dazu werden mehrmals im Jahr sogenannte Übungstage veranstaltet. Solch einen Übungstag gab es am vergangenen Samstag, mit zahlreichen Einsatzkräften. Begonnen wurde um neun Uhr in den Unterrichtsräumen des DRK Ortsvereines in Neuthard. Zusammen mit den knapp 20 Kollegen von Bruchsal, Untergrombach, Neuthard, Helmsheim und Forst wurde den ganzen Tag fleißig geübt. Das Thema des Tages war ein Traumatraining und hier ging es insbesondere um das sogenannte ABCDE Schema. Dieses dient den Rettungskräften am Unfallort die gesundheitliche Situation des Patienten unter verschiedenen Gesichtspunkten richtig einschätzen zu können und vor allem keinen Aspekt zu vergessen. In mehreren kleinen Gruppen wurden dabei die Helmabnahme bei einem verunfallten Motorradfahrer, der Umgang mit einer Schaufeltrage, Spineboard und Vakuummatratze bei bestimmten Unfallsituationen und das Verbinden einer stark blutenden arteriellen Wunde, geübt. Nach einer kleinen Pause, inklusive leckerem Essen, ging es draußen bei stürmischem Wetter weiter... Mit mehreren Fahrzeugen wurde auf den Parkplatz bei der Altenbürghalle gefahren, um dort zu üben.Dort angekommen ging es nun darum, das zuvor in der Theorie Erlernte in die Praxis umzusetzen. Hierfür wurden verschiedene Fallbeispiele, welche in der Realität des Öfteren vorkommen nachgestellt. Während eine Gruppe, die Rettung eines Pkw-Fahrers nach einem Verkehrsunfall übten, ging es bei dem anderen Team um einen Verletzten nach einem Sturz aus großer Höhe, mit schweren und auch inneren Verletzungen. Eine weitere Gruppe war mit der Versorgung eines verunfallten Motorradfahrers beschäftigt. So ging der wirklich sehr interessante aber auch anstrengende Tag nach fast acht Stunden seinem Ende entgegen. Die ehrenamtlichen Helfer haben nun einiges dazugelernt oder auch einfach nur das bisherige Fachwissen aufgefrischt und praktisch geübt, um auf den Ernstfall gut vorbereitet zu sein und die richtigen Maßnahmen treffen zu können. Ein Dank gilt Andreas Ihle und Tobias Müller, die den Ausbildungstag vorbereitet und alles organisiert haben sowie den erfahrenen DRK-Aktiven, die sich an diesem Tag mit ihrem Fachwissen und den praktischen Erfahrungen aus dem Rettungsdienstalltag zur Verfügung gestellt haben.