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Seit rund 24 Jahren steht die Notfallhilfe des DRK Neuthard bei Einsätzen für die Bürgerinnen und Bürger in Karlsdorf-Neuthard zur Verfügung. 
 
Aufgrund der aktuellen Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 hat der DRK Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Roten Kreuzes Anfang März entschieden, die Einsätze der ehrenamtlichen Notfallhilfen auf ein Minimum zu reduzieren. Seit dem 12.03. wurden die Notfallhilfen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe nur noch bei lebensbedrohlichen Notfällen alarmiert. Nur kurze Zeit später wurden die Notfallhilfen leider komplett außer Dienst gestellt – es erfolgte keine Alarmierung mehr. Auf diese Entscheidungen hatten wir keinerlei Einfluss.
 
Dank einer unkomplizierten und schnellen finanziellen Unterstützung des Landkreises Karlsruhe konnte zwischenzeitlich organisationsübergreifend für alle Notfallhilfen im Stadt- und Landkreis Karlsruhe ein Set aus zwei Schutzausrüstungen beschafft werden. Seit dem 01.04. sind wir somit wieder, wenn auch weiterhin beschränkt auf akut lebensbedrohliche Notfälle, im Dienst. Bei anderen medizinischen Notfällen werden die Notfallhilfen, zum Schutz der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer gemäß den Vorgaben des DRK Landesverbandes, weiterhin nicht alarmiert. Wir hoffen, dass sobald sich die derzeitige Lage wieder entspannt, wir wieder regulär bei allen medizinischen Notfällen zum Einsatz gebracht werden.
 
Wichtig: auf den Rettungsdienst, den sie über den Notruf 112 erreichen hat dies selbstverständlich keinerlei Einfluss! Der Rettungswagen und Notarzt werden weiterhin ganz normal alarmiert. 
 
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Der DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. bittet die Bevölkerung eindringlich, bei einem Notruf den Leitstellen-Disponenten das Krankheitsbild zu schildern und keine Symptome zu verschweigen.

Hintergrund ist der aktuelle Sachverhalt, dass Hilfeersuchende den Disponenten der Integrierten Leitstelle verheimlichen, dass sie Grippe ähnliche Symptome haben. „Vermutlich handeln die Personen so, weil sie die Befürchtung haben, dass ansonsten kein Fahrzeug der Notfallrettung kommt und Hilfe leistet“, so Daniel Schneider, Rettungsdienstleiter des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe e.V..

„Das kann schwere und weitreichende Folgen für den Hilfesuchenden und unsere Mitarbeiter haben. Je nach Krankheitsbild sind unterschiedliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen.“

Heute teilte eine Patientin erst bei der Ankunft im Krankenhaus der Fahrzeugbesatzung mit, dass sie zusammen mit einer positiv auf Coronaviren getesteten Person in einer Wohngemeinschaft lebt. Dies hatte zur Folge, dass der DRK-Rettungsdienstleiter Daniel Schneider die Mitarbeiter in Quarantäne schicken musste und das Fahrzeug wegen Desinfektionsarbeiten mehrere Stunden nicht einsetzbar war.

„Selbstverständlich kommen wir zu jedem Hilfesuchenden – auch wenn er bereits am Coronavirus erkrankt ist, der Verdacht vorliegt oder anderweitig medizinische Versorgung benötigt wird“, so der DRK-Geschäftsführer Jörg Biermann. „Wir dürfen aber unsere Notfallrettung nicht dadurch schwächen, dass keine oder unwahren Schilderungen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsleitstelle gegenüber gemacht werden. Ich appelliere an die soziale Verantwortung jedes Einzelnen“, so Jörg Biermann. „Wer, wie geschildert handelt, gefährdet nicht nur die DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern entzieht der Allgemeinheit auch notwendige Fahrzeuge der Notfallrettung.“
 
 

Einsatzstatistik 2019 der Notfallhilfe für Karlsdorf-Neuthard

Der Trend steigender Einsatzzahlen hielt auch im vergangenen Jahr wieder an. Nach 221 Einsätzen in 2018 rückte die Notfallhilfe im Jahr 2019 zu insgesamt 251 Einsätzen aus. Im Durchschnitt sind dies knapp fünf Einsätze in der Woche.

In Kategorien zusammengefasst stellt sich die Einsatzverteilung wie folgt dar:

  • 122 internistische Notfälle (z. B. Atemnot, Herz-Kreislauf-Notfall, Herzinfarkt)
  • 58 chirurgische Notfälle (z. B. Haus- und Sportunfälle)
  • 36 neurologische Notfälle (z. B. Schlaganfall)
  • 22 Verkehrsunfälle
  • 13 sonstige Einsätze

 

stat2019

 

Auf den Zeitraum tagsüber zwischen halb neun vormittags und vier Uhr nachmittags entfielen ca. 32% der Einsätze. Rund 23% der Einsätze fanden zwischen abends um zehn Uhr und morgens halb sieben statt. Für die ehrenamtlichen Mitglieder der Notfallhilfe bedeutete dies oft eine Unterbrechung der Nachtruhe.

Das aktive Notfallhilfe-Team besteht derzeit aus zwei Rettungssanitätern, einem Rettungsassistenten sowie einer Notfallsanitäterin, die alle neben Beruf und Familie ehrenamtlich in der DRK-Bereitschaft Neuthard sowie zusätzlich in der Notfallhilfe tätig sind. Zusätzlich sind ein Rettungssanitäter sowie ein Notfallsanitäter in der Notfallhilfe tätig, sind jedoch beide aus beruflichen Gründen unter der Woche nicht verfügbar. Sie unterstützen das Team regelmäßig an Wochenenden. Alle Mitglieder unseres Notfallhilfeteams sind haupt-, nebenberuflich oder ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig und bilden sich regelmäßig intern im DRK Neuthard sowie auch in Rettungsdienstfortbildungen weiter. Der Ausbildungsstand ist damit deutlich höher als die durch den Kreisverband geforderte Mindestausbildung.

Die Entscheidung, ob die Notfallhilfe bei einem medizinischen Einsatz alarmiert wird, liegt im Ermessensspielraum der integrierten Leitstelle in Karlsruhe. Die Einsätze werden nicht durch die Krankenkassen bezahlt. Die Ausrüstung finanziert der DRK-Ortsverein Neuthard zusammen mit Hilfe der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard sowie aus Spenden. Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen Unterstützern und Spendern bedanken ohne die unsere wichtige Arbeit in diesem Umfang nur sehr schwer möglich wäre.


Möchten Sie ebenfalls unsere Notfallhilfe mit einer Spende unterstützen?

Volksbank StutenseeWeingarten eG
Konto: 20 85518
BLZ: 660 617 24

IBAN: DE87 6606 1724 0002 0855 18


Die DRK Notfallhilfe bedankt sich bereits jetzt für Ihre Unterstützung. Selbstverständlich erhalten Sie auf Wunsch eine Spendenquittung.

 

Neuer Rettungssanitäter für das DRK Neuthard – Unterstützung für das Notfallhilfeteam

Bereits im Dezember letzten Jahres hat unser Bereitschaftsmitglied Leon Rößler seine Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgreich abgeschlossen.

Grundlage hierfür bildete ein im Voraus absolvierter vierwöchiger Vollzeitlehrgang zum Rettungshelfer. Im Anschluss daran folgte ein 160-stündiges Praktikum im Schichtdienst in einer Klinik. Hierbei lag das Hauptaugenmerk auf der Mitarbeit in der Zentralen Notaufnahme. Die Übernahme von Patienten welche vom Rettungsdienst in die Klinik gebracht werden, die Überwachung dieser sowie die Handhabung von medizinischem Material sind nur ein paar der Inhalte des Praktikums.

Ebenfalls musste ein 160 Stunden dauerndes Rettungswachenpraktikum im Rettungsdienst geleistet werden. Hierbei erfolgte der Einsatz in den regulären 12-Stunden-Schichten auf einem Rettungswagen des DRK KV Karlsruhe.

Unter Anleitung und Beaufsichtigung der hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden Erfahrungen in medizinischen Einsätzen gesammelt. Weiter wurde Wissen über Krankheitsbilder und Patientenversorgung vermittelt sowie die Handhabung der medizinischen Ausrüstung auf dem Rettungswagen.

Der Abschluss zur Ausbildung zum Rettungssanitäter erfolgte dann in einer „Abschlusswoche“ an der DRK Landesschule in Pfalzgrafenweiler, welche mit einer schriftlichen, einer mündlichen sowie einer praktischen Prüfung endete.

Wir gratulieren Leon Rößler zu seinen erfolgreich bestandenen Prüfungen und freuen uns über einen weiteren Rettungssanitäter in unserem DRK Ortsverein Neuthard.

Noch während seiner Ausbildung zum Rettungssanitäter begann er als Praktikant in unserer Notfallhilfe mitzuwirken. Im Rahmen eines Mentoren-Programms kam er hierbei als Praktikant auf einem unserer beiden Einsatzfahrzeuge zum Einsatz. Im Laufe der mehrmonatigen internen Notfallhilfe-Ausbildung wurde ihm – unter Aufsicht und Anleitung – mehr Verantwortung im Einsatz übertragen. Parallel erfolgte eine vertiefte Ausbildung an praktischen Übungsabenden im Ortsverein sowie Dienste als Praktikant auf einem Rettungswagen. Ab Februar steigt Leon Rößler als festes Mitglied und Verstärkung in unser Notfallhilfeteam ein. Wir wünschen ihm Allzeit einen guten Einsatzdienst!

Dank einer Spende von Herr Mario Holler, Besitzer des Waschwerks in Bruchsal, konnten wir die zwischenzeitlich vom Sonnenlicht teilweise stark ausgebleichte Folierung unseres Golfs erneuern lassen. Gerade in der nun kommenden Jahreszeit, welche mitunter auch schlechte Sichtverhältnisse mit sich bringt, kommt dies der Sicherheit unserer Einsatzkräfte zugute. Wir bedanken uns recht herzlich bei Herr Holler für diese Spende, zumal er uns schon einmal bei der Fahrzeugbeschaffung mit einer Spende unterstützt hat.

(Bild, vlnr.: Leon Rößler, Mario Holler, Andreas Friedrich, Dominik Schaaf)

Jahreseinsatzstatistik 2018 der Notfallhilfe für Karlsdorf-Neuthard

Der Trend steigender Einsatzzahlen hielt auch im vergangenen Jahr an. Nach 209 Einsätzen im Jahr 2017 rückte die Notfallhilfe im Jahr 2018 zu insgesamt 221 Einsätzen aus. Im Durchschnitt sind dies rund vier Einsätze in der Woche.

In Kategorien zusammengefasst stellt sich die Einsatzverteilung wie folgt dar:

  • - 100 internistische Notfälle (z. B. Atemnot, Herz-Kreislauf-Notfall, Herzinfarkt)
  • - 36 chirurgische Notfälle (z. B. Haus- und Sportunfälle)
  • - 28 neurologische Notfälle (z. B. Schlaganfall)
  • - 21 Verkehrsunfälle
  • - 21 sonstige Einsätze
  • - 15 Einsätze mit gemeldetem „Kreislaustillstand“

kreisdiagramm

Das aktive Notfallhilfe-Team besteht derzeit aus drei Rettungssanitätern, zwei Rettungsassistenten sowie einer Notfallsanitäterin, die alle neben Beruf und Familie ehrenamtlich in der DRK-Bereitschaft Neuthard sowie zusätzlich in der Notfallhilfe tätig sind. Alle Mitglieder unseres Notfallhilfeteams sind haupt-, nebenberuflich oder ehrenamtlich im Rettungsdienst tätig und bilden sich regelmäßig intern im DRK Neuthard sowie auch in Rettungsdienstfortbildungen weiter. Der Ausbildungsstand ist damit deutlich höher als die durch den Kreisverband geforderte Mindestausbildung.

Die Entscheidung, ob die Notfallhilfe bei einem medizinischen Einsatz alarmiert wird, liegt im Ermessensspielraum der integrierten Leitstelle in Karlsruhe. Die Einsätze werden nicht durch die Krankenkassen bezahlt. Die Ausrüstung finanziert der DRK-Ortsverein Neuthard zusammen mit Hilfe der Gemeinde Karlsdorf-Neuthard sowie aus Spenden. Wir möchten uns an dieser Stelle recht herzlich bei allen Unterstützern und Spendern bedanken ohne die unsere wichtige Arbeit in diesem Umfang nur sehr schwer möglich wäre.


Möchten Sie ebenfalls unsere Notfallhilfe mit einer Spende unterstützen?

Volksbank StutenseeWeingarten eG
Konto: 20 85518
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