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Seit rund 24 Jahren steht die Notfallhilfe des DRK Neuthard bei Einsätzen für die Bürgerinnen und Bürger in Karlsdorf-Neuthard zur Verfügung.


Aufgrund der Ausbreitung des Coronavirus hatte der DRK Landesverband Baden-Württemberg des Deutschen Roten Kreuzes Mitte März entschieden, die Einsätze der ehrenamtlichen Notfallhilfen – zum Schutz der Helferinnen und Helfer – auszusetzen. Seit Anfang April wurden wurden die Notfallhilfen im Stadt- und Landkreis zumindest wieder bei akut lebensbedrohliche Notfällen alarmiert.


Der DRK Landesverband hat nun vergangene Woche eine Lockerung für die Notfallhilfen empfohlen. Daher werden die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer ab dem 25.05. wieder vermehrt zu Notfällen – abhängig vom Meldebild des Notfalls – alarmiert. Zum Schutz der eingesetzten Kräfte geschieht dies nicht zu jedem Notfall. Diese Lockerung unterliegt selbstverständlich weiterhin der dynamischen Situation mit COVID-19. Wir als Notfallhilfe haben keinen Einfluss auf die Auswahl zu welchen Notfällen wir alarmiert werden.

 
Wichtig: auf den Rettungsdienst, den sie über den Notruf 112 erreichen hat dies selbstverständlich keinerlei Einfluss! Der Rettungswagen und Notarzt werden weiterhin ganz normal alarmiert. 
 
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Der DRK-Kreisverband Karlsruhe e.V. bittet die Bevölkerung eindringlich, bei einem Notruf den Leitstellen-Disponenten das Krankheitsbild zu schildern und keine Symptome zu verschweigen.

Hintergrund ist der aktuelle Sachverhalt, dass Hilfeersuchende den Disponenten der Integrierten Leitstelle verheimlichen, dass sie Grippe ähnliche Symptome haben. „Vermutlich handeln die Personen so, weil sie die Befürchtung haben, dass ansonsten kein Fahrzeug der Notfallrettung kommt und Hilfe leistet“, so Daniel Schneider, Rettungsdienstleiter des DRK-Kreisverbandes Karlsruhe e.V..

„Das kann schwere und weitreichende Folgen für den Hilfesuchenden und unsere Mitarbeiter haben. Je nach Krankheitsbild sind unterschiedliche Schutzmaßnahmen zu ergreifen.“

Heute teilte eine Patientin erst bei der Ankunft im Krankenhaus der Fahrzeugbesatzung mit, dass sie zusammen mit einer positiv auf Coronaviren getesteten Person in einer Wohngemeinschaft lebt. Dies hatte zur Folge, dass der DRK-Rettungsdienstleiter Daniel Schneider die Mitarbeiter in Quarantäne schicken musste und das Fahrzeug wegen Desinfektionsarbeiten mehrere Stunden nicht einsetzbar war.

„Selbstverständlich kommen wir zu jedem Hilfesuchenden – auch wenn er bereits am Coronavirus erkrankt ist, der Verdacht vorliegt oder anderweitig medizinische Versorgung benötigt wird“, so der DRK-Geschäftsführer Jörg Biermann. „Wir dürfen aber unsere Notfallrettung nicht dadurch schwächen, dass keine oder unwahren Schilderungen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Rettungsleitstelle gegenüber gemacht werden. Ich appelliere an die soziale Verantwortung jedes Einzelnen“, so Jörg Biermann. „Wer, wie geschildert handelt, gefährdet nicht nur die DRK-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, sondern entzieht der Allgemeinheit auch notwendige Fahrzeuge der Notfallrettung.“